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A/Ä

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Abfallrohr

Das senkrechte Rohr, welches an die Dachrinne angeschlossen wird, dient zur Ableitung des Dachwassers.

Aushub

Unter Aushub versteht man alle für die Herstellung eines Hauses erforderlichen Erdarbeiten. Es wird hier meist unterschieden zwischen Baugrubenaushub (in diesem wird der spätere Keller errichtet), Fundamentaushub für eine Bodenplatte oder für Einzelfundamente und Aushub für Gräben, Schächte, Wege etc.

A/V Verhältnis

B

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Bauhöhe

Die Bauhöhe ist in der Bauordnung in fast jedem Bundesland anders definiert. Meist stellt die Bauhöhe die Höhe des Gebäudes, gemessen vom angrenzenden Gelände bis hin zur Verschneidung der Fassade zur Dachkonstruktion dar.

Bauherrenmithilfe

Wenn Sie den Begriff "Bauherrenmithilfe" hören oder lesen sollten Sie besonders kritisch sein. Natürlich besteht durch Mitarbeit in der Regel die Möglichkeit, sich etwas Geld zu sparen. Erfahrungsgemäß werden diese Positionen aber hoffnungslos überbewertet und kommt es dann zu unliebsamen Überraschungen bis hin zu Baukostenexplosionen.

Baukoordinationsgesetz

Das Baukoordinationsgesetz ist eine in österreichisches Recht übernommene EU-Richtlinie, welche zum Ziel hat Unfälle am Bau zu vermeiden und zu klären, wer für was verantwortlich ist. Der Name Baukoordinationsgesetz wird leicht missverstanden, da dieses Gesetz nicht die Koordinierung von Arbeiten im Sinne von zeitlichen und technischen Abfolgen regelt, sondern die Koordinierung von Sicherheitsmaßnahmen.

Bemusterung

Als Bemusterung wird der Vorgang bezeichnet, in welchem alle vom Kunden wählbaren Teile ausgesucht und fixiert werden. Einher geht eine Bemusterung immer mit einem intensiven Beratungsgespräch. Viele Muster sind preisneutral wählbar, andere müssen kalkuliert werden um den Mehr- oder Minderpreis zu ermitteln. 

Jeder Bemusterungsvorgang ist mit der Planung intensiv verknüpft und umgekehrt. Selbst das Aussuchen einer anderen Fliese kann zu einer Veränderung zB. in der Stärke des Fußbodenaufbaues führen und ist somit relevant für die Planung.

Die Bemusterung besteht oft aus mehreren Gesprächen bei denen einzelne Themekreise, meist unter Beisein der dann ausführenden Firmen, abgearbeitet werden.

Bemusterungen sind für Kunden eine sehr fordernde Zeit. Schließlich müssen in kurzer Zeit eine Vielzahl von Entscheidungen, oft mit großer Auswirkung, getroffen werden. MY NEW HOME wird sie als erfahrener Partner durch diese Zeit begleiten und Ihnen bei der Entscheidungsfindung aktiv helfen.

Beschlag

Beschlag ist ein übergeordneter Begriff für die beweglichen Öffnungsteile an Fenstern und Türen, aber auch z.B. bei Möbel.

Blower Door Test

Mit dem Differenzdruck-Messverfahren (auch: Blower-Door-Test) wird die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen. Das Verfahren dient dazu, Leckagen in der Gebäudehülle aufzuspüren und die Luftwechselrate zu bestimmen. Durch die Druckdifferenzen wird eine konstante Windlast auf das zu messende Gebäude simuliert.

MABAHAUS White in der blauen Lagune
MABAHAUS White in der blauen Lagune

Bossensteine

Der Begriff Bossensteine kommt ursprünglich aus der Natursteinmauerei. Heute wird er vielfach verwendet um quaderartige Dekorelemente (z.B. die Eckwürfel beim MABA Musterhaus White in der Blauen Lagune welches am Foto abgebildet ist) zu beschreiben.

Massive Brüstung

Brüstung

Eine Brüstung ist ein Wandbauteil der ein Geländer ersetzt. Die Höhe der Brüstung ist je nach Bundesland unterschiedlich. Eine Brüstung hat in der Regel jedoch eine Höhe von ca. einem Meter.

D

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Dachstuhl

Dachstuhl

Der Dachstuhl ist die tragende Holzkonstruktion, welche vom Zimmermann errichtet wird. Je nach Verwendungszweck und Architektur bildet man verschiedene Dachformen, wie z.B. Pult,- Sattel- oder Walmdach aus.

Dämmung

Dämmung ist ein übergeordneter Begriff für Materialien, die den Wärme- oder Schallschutz eines Gebäudes dienen. Dies kann z.B. eine Wärmedämmplatte aus Polystyrol an der Fassade, eine Wärmedämmfilzeinlage zwischen den Dachsparren oder eine Trittschalldämmplatte im Bodenaufbau sein.

Fugenabdichtung bei MABA Keller

Dichtbetonkeller

Ein Dichtbetonkeller ist überall dort erforderlich, wo zu erwarten ist, dass der Keller im Wasser steht bzw. der Vertragswasserstand über der Bodenplatteunterkante liegt. Dies kann z.B. erforderlich sein, wenn der Keller in einer Hanglage errichtet wird und mit Hangwasser zu rechnen ist. Es ist aber auch dann der Fall, wenn nicht gewährleistet werden kann, dass Niederschlagswasser ausreichend schnell versickert oder wenn die Gefahr besteht, dass Grundwasser aufsteigt. Ein Dichtbetonkeller kann vor Ort geschalt und betoniert werden. Eine ander Ausführungsvariante ist die wasserdichte Fertigteilwanne von MABA. Arbeitsfugen zwischen Bodenplatte und Wänden werden mit einem entsprechenden Dichtungsband versehen und nachhaltig gedichtet. Die Wände und die Bodenplatte sind aus sogenanntem Dichtbeton (auch wasserundurchlässigem Beton). Dieser Beton wird aus einer speziellen Rezeptur hergestellt und ist nur beschränkt wasseraufnahmefähig. Anzumerken ist jedenfalls, dass ein Keller, welcher vor Ort betoniert wurde (in Schalung oder in sogenannte Doppelwände) nicht automatisch ein Dichtbetonkeller ist.

Direktvergabe

Direktvergabe bedeutet, dass Sie die Leistung nicht beim Bauträger kaufen. Sie sind somit direkt Auftraggeber einer bestimmten Leistung bei einem Lieferanten oder Handwerker. Wichtig ist, dass Sie in diesem Fall alles selbst organisieren müssen, für die Koordination verantwortlich sind und natürlich diese Leistungen auch direkt bezahlen müssen. Direkt vergebene Leistungen werden vom Bauträger nicht betreut, nicht kontrolliert und auch nicht geleitet. Der Bauträger übernimmt für derartige Leistungen keinerlei Haftungen, Gewährleistungen und/oder Garantien.

 

E

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Eckfasche

Eckfaschen sind die farbliche Hervorhebung von Gebäudeecken. siehe auch Fasche.

Edelrohbau

Edelrohbau ist ein gängiger Begriff für ein nicht fertiggestelltes Haus. Dazu werden meist die Wände, Decken, der Dachstuhl und die Dachdeckung hergestellt.

Einzügig

Dieser Begriff wird im Zusammenhang mit Kaminen bzw. Abgasschächten verwendet und bedeutet, dass der Kamin einen Zug, also ein Rohr beinhaltet und somit die Anschlussmöglichkeit für eine Heizstelle bietet.

EKZ

Die Energiekennzahl (EKZ) gibt Auskunft darüber, welchen Heizwärmebedarf Ihr Haus hat. Grundsätzlich bedeutet kleine Zahl wenig Wärmebedarf. Bei der Ermittlung der Energiekennzahl wird der Jahresheizwärmebedarf (die Einheit ist kWh/M2A) bezogen auf die Bruttogeschoßfläche beschrieben.

Elektroinstallation

Die Elektroinstallation umfasst die Schalter, Steckdosen und Lichtauslässe sowie deren Verdrahtung bis hin zum Verteiler eines Gebäudes. Elektroinstallationen sind unbedingt und ohne Ausnahme von einem Fachmann herzustellen. Falsche Installationen können fatale Folgen haben.

Elektroleerverrohrung

Leerverrohrungen nennt man die Schläuche, die in Wandelementen oder Bodenaufbauten eingebaut werden und in welche zu einem späteren Zeitpunkt die Drähte oder Kabel vom Elektriker eingezogen werden.

Musterdeckblatt Energieausweis

Energieausweis

Der Energieausweis ist mit dem Typenschein für Ihr Auto vergleichbar. Viele interessante Kennwerte Ihres Hauses sind darin enthalten, wie zum Beispiel der zu erwartende Heizenergieverbrauch. Je nach Bundesland sind die Berechnungsmodelle etwas unterschiedlich. Der wichtigste Kennwert ist aber in jedem Energieausweis enthalten: Die Energiekennzahl für Ihr Haus (=der spezifische Heizwärmebedarf).

Energieeffizienz

Im Bauen wird unter Energieeffizienz eigentlich viel mehr die Maximierung der Energieeffizienz verstanden.


Deshalb siehe Maximierung der Energieeffizienz.

Energiekennzahl (EKZ)

Die Energiekennzahl (EKZ) gibt Auskunft darüber, welchen Heizwärmebedarf Ihr Haus hat. Grundsätzlich bedeutet kleine Zahl wenig Wärmebedarf. Bei der Ermittlung der Energiekennzahl wird der Jahresheizwärmebedarf (die Einheit ist kWh/M2A) bezogen auf die Bruttogeschoßfläche beschrieben.

EPS Platte

EPS bedeutet "expandierter Polystyrol-Partikelschaumstoff" und wird in verschiedenen Produktarten angeboten. So bedeutet z.B. EPS-F Fassadendämmplatte oder EPS-T Trittschalldämmplatte. EPS-Dämmstoffe sind unter der verbreiteten Bezeichnung "Styropor" bekannt. Für diese EPS-Dämmstoffe liegt seit 1994 eine umfassende "Lebenswegbilanz" vor, welche sämtliche Aspekte von der Produktherstellung bis zur Entsorgung von Abfällen berücksichtigt und die im Vergleich zu anderen Dämmstoffen ganz hervorragend abschneidet. EPS-Dämmstoffe lassen sich sowohl rückstandsfrei recyceln wie auch entsorgen. Nähere Informationen zu diesem Dämmstoff findet man im Internet unter www.gph.at bei der Güteschutzgemeinschaft Polystyrol-Hartschaum.

Erker

Als Erker bezeichnet man einen eingeschossigen in Form und Proportion an das Haus angepassten Zubau, welcher meist zur Erweiterung des Wohnraumes dient.

Estrich

Als Estrich bezeichnet man den Bauteil, der den späteren Bodenbelag trägt. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Trocken-, Flies- und dem wesentlich höherwertigen Betonestrich. Ein Betonestrich ist ca. 5 - 6 cm stark und bildet einen langlebigen und soliden Untergrund für jeden Bodenbelag. Er ist auch problemlos mit einer Fußbodenheizung ausstattbar. Bodenaufbauten mit Betonestrich haben sehr gute Schalldämmeigenschaften.

F

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Fasche

Fasche ist die Bezeichnung für die farbliche Um- bzw. Einrahmung von Bauteilen. Faschen können flächengleich (hier wird die Ausbildung nur verschiedener Verputzfarben durchgeführt) oder erhaben sein. Die erhabene Fasche steht gegenüber dem Untergrund um ca. 1 - 2 cm vor.

Fassade

Als Fassade bezeichnet man die außen sichtbare Oberfläche der Hausaußenwände. Fassaden können in einer Vielzahl von technischen Varianten hergestellt werden. Am weitesten verbreiteten ist wohl die "Vollwärmeschutzfassade". Bei einer Vollwärmeschutzfassade wird auf die tragende Wand eine Wärmedämmplatte (meist eine EPS-F Platte) aufgeklebt und diese dann vollflächig gespachtelt und mit einem fertig durchgefärbten und vor Ort aufgebrachten Reibeputz versehen.

Fenster

Fenster müssen zahlreiche Funktionen erfüllen. Sie bieten natürlichen Lichteinfall, dienen zur Be- und Entlüftung des Raumes, müssen aber zugleich dafür sorgen, dass die Wärme im Raum bleibt und der Lärm von außen nicht ins Haus dringt. Fenster gibt es in verschiedenen Formen (z.B. Kunststofffenster, Holzfenster, Holz/Alu-Fenster). Heute werden praktisch nur mehr Einfachfenster mit mehreren Dichtungsebenen und mit besonderen Thermoverglasungen ausgeführt.

First

Als First bezeichnet man die höchste Kante des Hauses.

Förderung

Für Ihr Haus können Sie möglicherweise die verschiedensten Förderungen bekommen. Diese können z.B. ein Landesdarlehen, Jungfamilienkredite oder Eigenheimförderungen sein. Ob Sie eine Förderung erhalten hängt in den meisten Fällen von Ihrer persönlichen Einkommenssituation und von anderen Parametern ab. Die Grundlagen für die Förderungen sind je nach Bundesland erheblich verschieden.

Nähere Informationen zu Förderungen finden Sie auf der Seite für Förderungsmöglichkeiten.

Fundament

Ein Fundament dient zur Ableitung der Gebäudelasten in das Erdreich. Es gibt so genannte Einzel-, Punkt-, Streifen- oder Plattenfundamente. Die Art, Größe und Stärke des Fundamentes hängt in erster Linie von den Trageigenschaften des darunterliegenden Bodens ab.

Fundamentplatte

Eine Fundamentplatte, oft auch Bodenplatte genannt, bildet ein flächiges Fundament. Bodenplatten sind geeignet die Gebäudelasten in fast jedem Untergrund (Ausnahme bilden sehr schlechte Böden) gleichmäßig einzubringen und stellen somit eine sehr sinnvolle Art der Fundierung für Einfamilienhäuser dar.

G

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Gastherme

Als Gastherme bezeichnet man das Heizgerät in welchem durch Verbrennung von Erd- oder Flüssiggas Wärme für die Heizung erzeugt wird. Thermen mit Brennwerttechnologie nutzen zusätzlich über ein spezielles Verfahren die im Abgas noch enthaltene Energie. Die Brennwerttechnologie ist eine sehr moderne Art der Verbrennung. Durch ständige Forschung und Weiterentwicklung wurden jedoch die Atmosphärischen Thermen so weit fortentwickelt, dass sie bei sehr kleinen Anlagen, wie in Einfamilienhäusern üblich, mindestens gleichwertig sind.

Gesimse

Gesimse werden Fassadenelemente bezeichnet, die gegenüber der Fassadenfläche erheblich vorspringen. Oft findet man Gesimse am oberen Abschluss der Fassade hin zur Dachkonstruktion.

Wendeltreppe
Wendeltreppe

Gewendelt

Gewendelt wird am häufigsten in Verbindung mit Stiegen verwendet. Gewendelt bedeutet, dass sich eine Stiege ohne Podest nach oben dreht. Man unterscheidet hier noch zwischen viertel-, halb- und vollgewendelten Treppen.

H

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Hangwasser

Hangwasser nennt man das Wasser, das unter der Oberfläche bei sickerfähigem Material einen Hang hinuntersickert. Dies kann dazu führen, dass bei einem Keller in Hanglage der Keller dieses Hangwasser aufstaut und es so zu "drückendem" Wasser kommt.

Hohldielendecke

Eine Hohldielendecke ist eine innen hohle Betonfertigteildecke. Hohldielendecken haben ein geringeres Gewicht wie Vollbetondecken und sind bis zu einer bestimmten Größe lieferbar.

Hohldielendecken gibt es mit schlaffer und mit vorgespannter Bewehrung. Mit vorgespannter Bewehrung lassen sich mit Hohldielendecken auch sehr große Spannweiten überdecken.

I

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Installation

Installation ist der Überbegriff für Elektro-, Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsinstallation. Installationen werden unterschieden in Rohinstallation und Komplettierung. Installationen müssen grundsätzlich von Fachfirmen hergestellt werden.

K

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Kamin

Ein Kamin leitet aufgrund seiner speziellen Konstruktion die Abgase aus einer Heizstätte sicher ins Freie. Man unterscheidet zwischen ein- und mehrzügigen Kaminen. Kamine unterliegen speziellen gesetzlichen Bestimmungen (Reinigung, Brandsicherheit, Dichtigkeit etc.) Kamine sind nicht in allen Bundesländern zwingend vorgeschrieben. In den meisten Bundesländern wird jedoch ein so genannter "Notkamin" verlangt

Kniestock

Bezeichnet den senkrechten Teil der Außenwand unterhalb der Dachschräge.

Kontinuierlicher Verbesserungsprozeß (KVP)

Der kontinuierliche Verbesserungsprozeß ist eine innere Haltung aller Beteiligten und bedeutet: stetige Verbesserung mit möglichst nachhaltiger Wirkung. Diese Haltung durchdringt dann alle Aktivitäten und das ganze Unternehmen. KVP bezieht sich auf die Produkt-, die Prozess- und die Servicequalität. Umgesetzt wird KVP durch einen Prozess stetiger kleiner Verbesserungsschritte (im Gegensatz zu eher großen, sprunghaften, einschneidenden Veränderungen) in kontinuierlicher Teamarbeit. KVP ist ein Grundprinzip im Qualitätsmanagement und unverzichtbarer Bestandteil der ISO 9001.

Kontrollierte Wohnraumbe- und entlüftung KWB

Eine kontrollierte Wohnraumbe- und Entlüftung ist ein ausgeklügeltes Lüftungssystem für ein Einfamilienwohnhaus. Man geht dabei den Weg, dass ein ständiger, relativ geringer Luftaustausch im Gebäude erfolgt und somit immer Frischluft im Haus ist. Ein Lüften durch die Fenster wird im Falle einer KWB unnötig und wäre auch kontraproduktiv.

L

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Lasur

Als Lasur bezeichnet man einen nicht deckenden Holzschutzanstrich. Der Holzschutzanstrich kann dabei durchaus eine Farbe erhalten. Die Maserung des Holzes, wie auch allfällige Äste und Schadstellen bleiben jedoch durchscheinend sichtbar. Lasuren werden in erster Linie bei Holzkonstruktionen (Vordach, Pergola, Dachvorsprung) im Außenbereich verwendet.

Leichtbeton

Grundsätzlich besteht ein Beton aus Zuschlagstoffen (Kies, Schotter), Bindemittel (Zement) und Wasser. Diese Stoffe werden in speziellen Rezepturen vermischt und ergeben je nach Art der einzelnen Stoffe und je nach Mischungsverhältnis unterschiedlich harte Betonsorten. Es gibt jedoch auch Betone, denen anstelle von Kies bzw. Schotter leichtere Baustoffe (z.B. Ziegelsplitt, Bläton, Schaumglas) beigemengt werden. Diese Betone haben dann spezielle Speichereigenschaften, da diese Betone meist wesentlich leichter sind als der ""gewöhnliche"" Beton, nennt man Sie Leichtbeton.

Leistungsverzeichnis

Ein Leistungsverzeichnis (kurz LV) ist die Aufstellung der zu erbringenden Leistungen im Rahmen eines Auftrages, zur Festlegung des Auftragsumfanges und der geforderten Qualität. Bei MABA HAUS wird das Leistungsverzeichnis hierarchisch in Ausbaustufen gegliedert, in denen dann die einzelne Positionen aufgeführt sind.

Lichtschacht

Ein Lichtschacht ist ein Bauteil der bei Kellerfenstern, die unter dem angrenzenden Kellerniveau liegen, eine natürliche Belichtung und Belüftung ermöglicht. Lichtschächte können sowohl aus Beton wie auch aus Kunststoff gefertigt sein. Lichtschächte sind meist mit einem Gitter abgedeckt. Es gibt auch Lichtschächte die gleichzeitig das Eingangspodest bei der Haustüre bilden.

Lüftungsanlage

Die Lüftungsanlage ist in der Lage, der Abluft die in ihr befindliche Energie zu entziehen und diese wieder dem Haus zuzuführen. Kontrollierte Wohnraumbe- und Entlüftungen sind Voraussetzung um Niedrigstenergie- und Passivhäuser realisieren zu können.

M

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Maximierung der Energieeffizienz

Unter Maximierung der Energieeffizienz wird verstanden, dass ein gewünschter Nutzen mit möglichst wenig Energieeinsatz erreicht wird. Gemäß dem ökonomischen Prinzip sind Vorgänge auf Dauer nur dann nachhaltig erfolgreich, wenn jeder unnütze Verbrauch vermieden wird. Das gilt im Besonderen auch für die Energie, die sich mit der Zeitdauer der wirkenden Leistung ergibt. Unter Nutzen wird die Erreichung gewünschter Eigenschaften, Waren, Dienstleistungen oder Energie verstanden.

Mehrfachverriegelung

Bei Haustüren dienen Mehrfachverriegelungen dem Einbruchschutz. Dies bedeutet, dass die Tür nicht nur durch den Sperrriegel beim Türschloss sondern durch mehrere Stifte verriegelt wird. Diese Mehrfachverriegelung wird je nach Türdrücker mit einem entsprechenden Griff oder einem entsprechenden Zylinder ver- und entriegelt.

Mittelfasche

Eine Mittelfasche ist eine Fasche die in etwa auf Deckenhöhe das Gebäude optisch teilt.

N

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Nachhaltigkeitskreislauf

Nachhaltigkeit

Das Konzept der Nachhaltigkeit beschreibt die Nutzung eines regenerierbaren Systems in einer Weise, dass dieses System in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und sein Bestand auf natürliche Weise nachwachsen kann.

Der sorgsame Umgang mit vorhanden Ressourcen betrifft jeden Bauherren, den Bauen belastet immer auch die Umwelt.

Die größte Belastung geht von dem Betrieb eines Hauses aus. Und den kann man schon in der Planung eines Hauses von vornherein minimieren.
Nachhaltiges Bauen strebt für alle Phasen im Lebenszyklus eines Gebäudes, von der Planung , der Erstellung über die Nutzung und Erneuerung bis zum Rückbau, eine Minimierung des Verbrauchs von Energie und Ressourcen, und eine möglichst geringe Belastung der Natur an.

Folgende Punkte sind für unser nachhaltigem Denken besonders interessant:

  • Schonung von Naturräumen
  • Senkung des Energiebedarfes
  • Lange Nutzungsdauer von Gebäuden
  • Verwendung wiederverwendbarer Baustoffe
  • Vermeidung von schwer trennbaren Verbundstoffen
  • Wiederverwendung gebrauchter Baustoffe/Bauteile
  • Umnutzung bei Wegfall der bisherigen Nutzung
  • Möglichkeit der Verlängerung der Lebensdauer
  • Gefahrlose Rückführung der Stoffe in den natürlichen Stoffkreislauf

Niedrigenergiehaus

Als Niedrigenergiehaus wird in der Steiermark ein Haus verstanden welches sehr gut wärmegedämmt ist.

Es hat einen Jahresenergiebedarf von Weniger als 45kWh/m²a. Dieser Wert senkt sich analog dem Oberflächen- Volumsverhältnis auf bis zu 25kWh/m²a

Nutzkeller

Ein Nutzkeller eignet sich zur Lagerung und als Stauraum. Nutzkeller sind nicht als Aufenthaltsräume gedacht und in der Regel nicht beheizt und nicht gedämmt. Nutzkeller haben üblicherweise eine geringere Raumhöhe.

O/Ö

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Oberflächen- Volumsverhältnis

Das Oberflächen- Volumsverhältnis ist das Verhältnis von der Größe der Gebäudeaußenfläche zum Gebäudevolumen. Dadurch wird bei der Berechnung des Heizwärmebedarfes bzw. Energiekennzahl auch die Kompaktheit des Gebäudes berücksichtigt.

Österreichischer Fertighausverband

Der  Österreichische Fertighausverband (ÖFV) ist ein unabhängiger Verband für die österreichische Fertighausindustrie.

Der Österreichische Fertighausverband bietet für Konsumenten und Mitglieder ein breites Leistungsspektrum. Das Gütezeichen Fertighaus geht ebenso auf die Initiative des Verbandes zurück, wie die Fertighaus-ÖNORM B 2310, und der Lehrberuf Fertigteilhausbauer.

Laufend gibt der Verband wissenschaftliche Studien und Umfragen zu technischen Themen und Marktanalysen in Auftrag.

Eine etablierte und anerkannte Einrichtung für alle Anliegen rund um das Fertighaus ist die Ombudsstelle des Österreichischen Fertighausverbandes.

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P

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Passivhaus

Wie so oft ist die Definition vom Passivhaus österreichweit nicht einheitlich. 

Die Idee hinter einem Passivhaus ist die, dass die für das Heizen notwendige Energie durch das Bewohnen erzeugt wird. Dementsprechend würde eine simple Kerze im Jahresschnitt ausreichen ein derartiges Haus zu beheizen. Die Problematik eines Durchschnittswertes ist bekannt und so ist eine kleine Energiequelle im Winter trotzdem nötig. Dies ist aber nicht eine Heizung im herkömmlichen Sinn sondern nur eine kleine Heizfläche.

Passivhäuser haben einen Energiebedarf von unter 10kWh/m²a. 

Die höheren Baukosten sollen sich im Lifecycle über die geringeren Betriebskosten amortisieren. Ob dies immer möglich ist erscheint fraglich, jedenfalls ist die Rechnung zumindest nahe an der Amortisation.

Passivhäuser machen den Bewohner unabhängig von Brennstofflieferungen und bieten ein ganz besonders gutes Raum- und Wohnklima.

Pultdach

Ein Pultdach ist eine Dachkonstruktion, welche nur nach einer Seite geneigt ist. Pultdächer sind meist relativ flach geneigt (ca. 5 - 7 Grad).

R

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Rollierung

Rollierung ist eine Kies- oder Schotterlage unter der Bodenplatte. Diese wird in die Baugrube eingebracht, bevor das Fundament betoniert wird und dient zum einen als Dränageschicht für Wasser unter der Bodenplatte und zum anderen als saubere Arbeitsschicht für die Bodenplatte.

S

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Sanitärrohinstallation

Unter der Sanitär-Rohinstallation versteht man die in Wänden, Schächten und Bodenaufbau geführten Zu- und Abflussrohre für Kalt-, Warm- und Abwasser.

Satteldach

Satteldach

Ein Satteldach besteht aus zwei Dachflächen. Satteldächer sind meist ca. 38 Grad geneigt.

schalglatt

Betonfertigteile werden liegend in einer Schalung erzeugt. Diese Schalungen sind meist Stahl- oder Holzschalungen und in der Regel sehr maßgenau. Als schalglatt bezeichnet man nun die Flächen, die von einer Schalung erzeugt werden. Schalglatte Flächen sind meist sehr eben und glatt, haben jedoch kleinere Lufteinschlüsse und Unebenheiten. Die verbleibende Fläche wird je nach Bedarf gerade gerüttelt, verrieben oder geglättet.

Schnurgerüst

Schnurgerüste dienen zum richtigen Einmessen des Gebäudes in der Natur. Hierzu werden entsprechende Holzkonstruktionen hergestellt auf denen vom Vermesser (meist ein Geometer) entsprechende Markierungsnägel eingemessen werden. Von diesen Markierungsnägel werden nun Schnüre zum jeweils gegenüber liegenden gespannt. Man hat so dann die Aussenkante und kann sie mit einem einfachen Lot auf die Baugrubensohle projizieren. Es ist unbedingt erforderlich, dass ein Schnurgerüst sehr maßgenau hergestellt wird, da auf einem Grundstück, welches noch dazu durch den Aushub stark verändert wird keinerlei sonstigen Maßbezüge mehr hergestellt werden können und nur so gesichert ist, dass das Haus auch wirklich dort steht wo es hin soll.

Sicherungsverteilerleiste

Sicherungsverteilerleiste ist jene Schiene im Verteilerkasten auf denen die Sicherungsautomaten (Schutzautomat, FI) montiert werden.

Sockelprofil

Als Sockelprofil bezeichnet man den unteren Abschluss der Vollwärmeschutzfassade.

Sockelputz

Üblicherweise beginnt die Vollwärmeschutzfassade ca. 30 cm über dem angrenzenden Geländeniveau. Der Sockel ist mit einem entsprechenden Dämmputzsystem, Dämmsockelputz herzustellen. Der Sockelputz muss unempfindlich gegen Feuchtigkeit und mechanisch belastbar sein.

Sparren

Sparren nennt man die tragenden Holzteile des Dachstuhles, welche die Dachfläche bilden.

Spengler

Der Spengler fertigt und montiert alle Blechteile am Dach, die Dachrinnen und die Ablaufrohre.

Spitzboden

Bei ausgebauten Dachgeschoßen entsteht im oberen Drittel des Dachstuhles ein dreieckiger Hohlraum. Diesen nennt man Spitzboden. Spitzböden sind meist zu Wartungszwecken begehbar, aber nur bedingt benutzbar.

Steinwolle

Steinwolle ist ein Dämmmaterial für die verschiedensten Anwendungen und wird meist im Bereich des Dachgeschoßausbaues verwendet. Das Grundmaterial für Steinwolle bilden Gesteinseiten wie z.B. Diabas, Basalt, Dolomit und andere mineralische Zuschlagstoffe. Steinwolle ist gesundheitlich völlig unbedenklich, sowohl in der Verarbeitung, wie in der späteren Anwendung.

Strangentlüftung

Der Kanalanschluss des Hauses muss belüftet sein, damit beim Spülvorgang das Wasser auch ablaufen kann.

Superniedrigenergiehaus

Als Niedrigenergiehaus wird in der Steiermark ein Haus verstanden welches hervorragend wärmegedämmt ist.

Es hat einen Jahresenergiebedarf von Weniger als 36kWh/m²a. Dieser Wert senkt sich analog dem Oberflächen- Volumsverhältnis auf bis zu 20kWh/m²a

T

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Thermografie

Die Thermografie ist ein bildgebendes Verfahren, das Infrarotstrahlung sichtbar macht. Diese kann unter gewissen Einschränkungen als Temperaturverteilung interpretiert werden.
Eine Wärmebildkamera wandelt die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung (Infrarotlicht) eines Objektes auch aus größerer Entfernung mit Hilfe von Spezialsensoren in elektrische Signale um, die durch Computer leicht verarbeitet werden können. Dadurch ist der Temperaturmessbereich deutlich ausgeweitet worden, es lassen sich aber auch winzige Temperaturunterschiede benachbarter Punkte feststellen. Heutzutage wird meist Thermografie als Synonym für die Infrarotthermografie verwendet.
Mittels dieser Aufnahme lassen sich sehr gut Schwachstellen in der Wärmedämmung eines Hauses lokalisieren.

Traufe

Traufe ist die unterste Dachkante. An der Traufe befindet sich in der Regel die Dachrinne.

Traufenhöhe

Traufenhöhe ist die Höhe der Oberkante der Dachkonstruktion im Bereich der Traufe über dem angrenzenden Niveau.

U/Ü

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u - Wert

Als U-Wert (früher K-Wert) bezeichnet man den Wärmedurchgangskoeffizienten eines Bauteiles. Der Wärmedurchgangskoeffizient gibt an, welche Wärmemenge pro m² durch einen Bauteil in einem bestimmten Zeitraum verloren geht. Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Wärmedämmung eines Bauteiles besser ist, je niedriger der U-Wert ist.

V

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Vertragswasserstand

Höhe des Grundwasserstandes wie er vertraglich vereinbart wurde. Dieser Wasserstand muß nicht mit dem tatsächlichen Grundwasserstand übereinstimmen. Der Vertragswasserstand stellt den für das Vertragswerk angenommenen, höchsten Wasserstand dar. Alle Bauteile insbesonders aber die Abdichtung sind so ausgelegt, dass bis zu diesem Vertragswasserstand die Dichtheit gewährleistet ist.

Vollsparrendämmung

Unter einer Vollsparrendämmung versteht man eine Dämmkonstruktion eines Dachstuhles, wo der Sparrenzwischenraum zur Gänze mit Dämmmaterial ausgefüllt ist. Bei einer Vollsparrendämmung wird das Unterdach diffusionsoffen hergestellt und raumseitig die Dämmung mit einer Dampfbremse abgedeckt.

W

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Walmdach

Ein Walmdach besteht aus vier geneigten Dachflächen. Bei einem quadratischen Grundriss spricht man von einem Zeltdach.

Wohnbauförderung

siehe Förderung

Wohnfläche

Unter Wohnfläche versteht man die Bodenfläche eines Hauses, welche zum Wohnen genutzt werden kann.

Wohnnutzfläche

Die Wohnnutzfläche wird entsprechend der einschlägigen Förderungsbestimmungen bzw. Normen ermittelt und unterscheidet sich unter Umständen erheblich von der Wohnfläche. Dies hängt damit zusammen, dass z.B. Räume mit einer Raumhöhe unter 1,50 Meter (z.B. im Bereich der Dachschräge) nicht zur Wohnnutzfläche zählen.

Z

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Zangendecke

Zangendecke ist die oberste Geschoßdecke hin zum Spitzboden. Als Zangendecke bezeichnet man eine Decke, die mittels Beplankung und Dämmung auf die Zangen (Dachstuhlteile) aufgebaut wird.

Ziegelit

Ziegelit ist ein von  MABA entwickelter natürlicher Leichtbeton, der durch den hohen Ziegel-Splitanteil besondere physikalische Eigenschaften hat.

Zweizügig

Zweizügig wie bei einzügig, jedoch mit zwei Abgasrohren

Ihre größten Vorteile

Persönlich
Persönlich
Individuell
Individuell
Ökologisch
Ökologisch